Warum das Stillen nicht klappt

Die erste Zeit nach der Geburt

 

Nach der Geburt stehst du vor einer neuen, aufregenden Herausforderung. Dein Baby ist endlich da, aber das Stillen klappt nicht so, wie du es dir vorgestellt hast. Du bist nicht allein – viele Mütter haben am Anfang Schwierigkeiten. Manchmal dockt dein Baby einfach nicht richtig an. Oder es tut weh, und du fragst dich, ob du etwas falsch machst. Vielleicht kommt auch einfach nicht genug Milch, und das frustriert dich. Ich will dich ermutigen zu Vertrauen. Jede gesunde Frau kann stillen. In diesem Beitrag liest du Gründe und Lösungen für Stillprobleme und hörst ein sehr motivierende Stillgeschichte einer lieben Mama. Sue zeigt, dass es jede Mama schaffen kann.

#64 Jede gesunde Frau kann stillen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gründe für Stillschwierigkeiten

Es liegt nicht an dir

Stillen ist ein komplexer Prozess, der eine enge Zusammenarbeit zwischen dir und deinem Baby erfordert. Dabei spielen nicht nur eure körperlichen und emotionalen Bedürfnisse eine Rolle, sondern auch die äußeren Umstände haben einen großen Einfluss. Leider sind die Bedingungen in Kliniken oft kontraproduktiv. Hier fehlt es häufig an ausreichender Unterstützung und an richtigen Informationen, die dir den Start in die Stillzeit erleichtern könnten.

Viele Mütter erleben in den ersten Tagen nach der Geburt Schwierigkeiten beim Stillen. Vielleicht liegt es an den hektischen Abläufen in den Krankenhäusern oder an der fehlenden individuellen Betreuung. Es kann auch daran liegen, dass du widersprüchliche Ratschläge bekommst und nicht weißt, wem du vertrauen sollst. Diese Unsicherheiten können sich negativ auf dein Stillen auswirken.

In diesem Artikel möchte ich vertiefend auf die häufigsten Stillprobleme eingehen und dir zeigen, wie du sie bewältigen kannst. Du erfährst, welche äußeren Umstände das Stillen erschweren und wie du mit Unterstützung und den richtigen Informationen erfolgreich stillen kannst. Gemeinsam finden wir Lösungen, damit du und dein Baby die Stillzeit entspannt und harmonisch genießen könnt.

Medikamente unter der Geburt

Die Geburt ist ein Moment voller Freude und Spannung, doch manchmal sind Medikamente notwendig, um den Prozess zu unterstützen. Diese Medikamente können jedoch Auswirkungen auf das Stillen haben, was viele frischgebackene Mütter verunsichert. 

Einige Schmerzmittel und Anästhetika, wie Epiduralanästhesie, können die Laktation verzögern und die initiale Milchproduktion beeinträchtigen. Wenn du bemerkst, dass dein Baby Schwierigkeiten hat, richtig anzudocken, oder weniger wach und bereit ist zu stillen, könnte dies auf die verabreichten Medikamente zurückzuführen sein. Diese Mittel können das Baby schläfrig machen und seine Fähigkeit, effektiv zu saugen, beeinträchtigen. Auch die Mamas selbst können sich benommen oder weniger in der Lage fühlen, auf die Bedürfnisse ihrer Babys einzugehen.

Trennung nach der Geburt

Eine Trennung nach der Geburt kann erheblichen Einfluss auf das Stillen haben. Die emotionale Belastung, die mit einer Trennung einhergeht, kann bei der Mutter zu Stress und Traurigkeit führen, was die Milchproduktion beeinträchtigen kann. Stresshormone wie Cortisol können die Ausschüttung von Oxytocin, dem Hormon, das den Milchfluss unterstützt, verringern.

Auch die physische Trennung von Mutter und Baby kann problematisch sein. Regelmäßiges Stillen oder Hautkontakt sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Milchproduktion. Fehlt dieser regelmäßige Kontakt, kann es zu einem Rückgang der Milchmenge kommen. Zudem fehlt die Unterstützung durch den Partner, was die Mutter zusätzlich belasten kann.

Kaiserschnitt

Bei einem Kaiserschnitt kann es ebenfalls zu einer Trennung von Mama und Baby, sowie Beeinträchtigung durch Medikamente kommen. Außerdem scheint der Milcheinschuss etwas verzögert zu kommen. Das ist jedoch nicht bei jeder Frau so. Ich selbst hatte einen Kaiserschnitt und hatte keinerlei Probleme und am 2. Tag schon den Milcheinschuss. 

Was beim Kaiserschnitt etwas schwieriger ist, ist das Anlegen, da sich die operierten Frauen nicht so gut bewegen und ihr Baby gut anlegen können. Außerdem ist die Position sehr wichtig, weil das Baby in einigen Stillpositionen mit seinen Füßen auf die Narbe drücken kann, was Schmerzen auslöst. Generell können die Schmerzen auch dafür sorgen, dass die Milch ausbleibt, deswegen ist unbedingt dazu zu raten, Schmerzmittel anzunehmen. Diese sind stillfreundlich. Und der Nutzen der Muttermilch überwiegt gegenüber dem Anteilen des Medikaments in der Muttermilch. 

Falsches Anlegen

Suboptimales Anlegen kann beim Stillen zahlreiche Probleme verursachen, die sowohl die Mutter als auch das Baby betreffen. Wenn ein Baby nicht optimal an die Brust angelegt wird, kann es nicht effizient saugen. Dies führt häufig dazu, dass das Baby nicht genug Milch bekommt, was zu Frustration und unzureichender Gewichtszunahme führen kann. Gleichzeitig kann die Mutter Schmerzen haben, da das Baby möglicherweise nur an der Brustwarze saugt und nicht genug Brustgewebe in den Mund nimmt.

Ein häufiges Zeichen für suboptimales Anlegen sind wunde oder rissige Brustwarzen. Dies kann zu einer schmerzhaften Erfahrung beim Stillen führen und im schlimmsten Fall zu Brustinfektionen wie Mastitis. Wenn das Baby nicht richtig saugt, wird die Brust zudem nicht ausreichend entleert, was zu Milchstau und einer verminderten Milchproduktion führen kann. Achte auf eine gute Stillposition und das richtige Anlegen.

Zufüttern

Ein häufiges Problem ist, dass das Zufüttern mit der Flasche das Saugverhalten des Babys verändert. Beim Trinken aus der Flasche wird die Milch anders entnommen als beim Stillen. Diese „Saugverwirrung“ kann dazu führen, dass das Baby weniger effektiv an der Brust saugt, was die Milchproduktion der Mutter beeinträchtigen kann. Die Brust wird nicht ausreichend stimuliert, was zu einer Verringerung der Milchmenge führt.

Ein weiteres Problem ist, dass das Baby durch Zufüttern schneller satt wird und weniger häufig an die Brust angelegt wird. Dies kann ebenfalls die Milchproduktion reduzieren, da die Nachfrage nach Muttermilch sinkt. Der Körper der Mutter passt die Milchproduktion der Nachfrage an, sodass weniger Nachfrage zu weniger Angebot führt.

Es ist wichtig, das Zufüttern mit Bedacht zu planen und idealerweise unter Anleitung einer Stillberaterin oder Hebamme durchzuführen. Alternativen wie das Zufüttern mit einem Löffel oder einem Becher können helfen, die Saugverwirrung zu vermeiden und sicherzustellen, dass das Baby weiterhin an der Brust saugt.

Schnuller 

Die Verwendung von Schnullern zu „Saugverwirrung“ führen, insbesondere in den ersten Lebenswochen. Das Saugen an einem Schnuller erfordert eine andere Technik als das Stillen, was dazu führen kann, dass das Baby Schwierigkeiten hat, effektiv an der Brust zu saugen. Dies kann die Milchproduktion der Mutter beeinträchtigen, da die Brust nicht ausreichend stimuliert wird. Weniger häufiges Anlegen kann zu einer Verringerung der Milchmenge führen.

Stillen nach der Uhr

Stillen nach der Uhr, auch bekannt als Zeitplan-Stillen, bedeutet, dass das Baby zu festgelegten Zeiten gefüttert wird, anstatt nach Bedarf. Diese Methode kann eine gewisse Struktur in den Tagesablauf bringen und insbesondere für Mütter mit mehreren Kindern oder beruflichen Verpflichtungen hilfreich sein. Allerdings hat das Stillen nach der Uhr auch einige Nachteile, die bedacht werden sollten.

Ein Hauptproblem beim Stillen nach der Uhr ist, dass es nicht die natürlichen Hunger- und Sättigungszeichen des Babys berücksichtigt. Neugeborene haben häufig wechselnde Bedürfnisse, und ihr Hunger kann stark variieren. Das Ignorieren dieser Signale kann dazu führen, dass das Baby nicht ausreichend Nahrung bekommt, was die Gewichtszunahme und die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen kann.

Für die Mutter kann das Stillen nach der Uhr die Milchproduktion negativ beeinflussen. Die Milchproduktion ist ein Angebot-Nachfrage-Prozess: Je häufiger das Baby an der Brust saugt, desto mehr Milch wird produziert. Wenn das Stillen nach einem starren Zeitplan erfolgt und das Baby nicht häufig genug anlegt, kann die Milchproduktion zurückgehen.

Ein weiterer Nachteil ist die mögliche Frustration sowohl bei der Mutter als auch beim Baby. Ein hungriges Baby, das auf die nächste Fütterungszeit warten muss, kann unruhig und weinerlich werden, was zu Stress für beide führt. Experten empfehlen daher oft, nach den Bedürfnissen des Babys zu stillen, besonders in den ersten Lebenswochen, um sicherzustellen, dass das Baby ausreichend ernährt wird und die Mutter ihre Milchproduktion stabilisiert.

 

Tipps zur Verbesserung des Stillens

Richtige Stillposition

Das Anlegen des Babys in verschiedenen Positionen kann helfen, die richtige Technik zu finden. Ganz wichtig ist, dass du bequem sitzt/liegst und dein Baby den ganzen Mund voll Brust hat. Es hat also nicht nur die Brustwarze, sondern den ganzen Vorhof mit im Mund. Deswegen ist die Brustwarzenform auch überhaupt nicht wichtig, auch wenn das gern behauptet wird. Das Kinn deines Babys berührt deine Brust und die Nase ist frei. Sollte etwas weh tun, unbedingt abdocken (vorsichtig mit dem kleinen Finger das Vakuum lösen) und neu anlegen.

Milchbildung anregen

Leg dein Baby häufig an und ermögliche ihm viel Haut an Haut Kontakt. Meine Empfehlung ist z.B. eine Tragejacke (oder große Jacke deines Partners), in die ihr euch zusammen einkuschelt. Du brauchst keine Angst haben, dass dein Baby friert, Körperwärme ist die beste Wärme.

Vermeidung von Geruchsbelästigungen

Intensive Gerüche wie Parfüm oder stark parfümierte Lotionen können Babys irritieren. Es ist daher ratsam, auf duftende Produkte zu verzichten. Du kannst entweder neutrale Deos benutzen oder für die erste Zeit komplett verzichten. Generell empfehle ich dir bei pflegeprodukten darauf zu achten, dass sie frei von Schadstoffen sind. Die App Codecheck hilft dir dabei. Auch Naturkosmetik ist leider nicht immer schafstofffrei. 

Vermeidung von Stress

Stress ist ein Oxytocinkiller. Deswegen ist es super wichtig, dass es dir gut geht. Lass dich umsorgen, kümmer dich um dein Wohlbefinden. Nutze Entspannungstechniken wie Meditation oder Progressive Muskelentspannung.

Häufige Stillprobleme und ihre Lösungen

Müdigkeit des Babys

Besonders in den ersten Tagen nach einer interventionsreichen Geburt sind Babys oft müde und saugen nicht effizient. Hier kann sanftes Wecken und häufiges Anlegen helfen​. Außerdem viel Haut zu Haut Kontakt.

Wunde Brustwarzen

Pflegeprodukte wie Lanolin und Silberhütchen können Linderung verschaffen und die Heilung unterstützen​. Allerdings ist das nur eine Symptombehandlung. Zudem kann Lanolin dazu führen, dass die Brust glitschiger wird und das Baby noch schwieriger korrekt andockt. Es ist wichtig die Gründe für die wunden Brustwarzen zu finden und zu beheben. Es kann bspw. die Anlegetechnik, Blockaden beim Baby oder auch orale Restriktionen sein. Bitte unbedingt an eine Stillberatung wenden und beraten lassen. Stillen tut nicht weh! Wunde Brustwarzen sind nicht normal, sondern ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. 

Milchstau

Regelmäßiges Stillen und manuelle Brustentleerung können helfen, einen Milchstau zu vermeiden oder zu lösen​. Du kannst vor dem Stillen etwas wärmendes an die Brust halten (Kirschkernkissen) und nach dem Stillen etwas Kühles. Beim Anlegen kann es helfen den gestauten Milchgang leicht in Richtung Brustwarze zu streichen, dass sich der Stau löst.

Stagnierendes oder fallendes Gewicht

Nimmt dein Baby nicht zu und machst du dir sorgen, kläre das unbedingt mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt ab. Ist es nicht in dem roten Bereich, dann kontrolliere die Anlegetechnik, kläre Blockaden und orale Restriktionen ab. Es ist wichtig, dass dein Baby korrekt anliegt und effektiv stillen kann, wann immer es möchte. Oft wird auch zu früh zum Zufüttern geraten, wenn das Gewicht sich nicht so entwickelt, wie es laut Plan sollte. Hierbei ist wichtig, dass du dein Baby ganzheitlich siehst, denn Kinder sind genau wie wir verschieden. Sie nehmen nicht alle gleich zu. Achte auf den Allgemeinzustand deines Babys, auf die Anzahl an vollen Windeln oder vollen Töpfchen (wenn du abhältst). Außerdem kann dir auch die Fontanella Aufschluss über den Gesundheitszustand geben. Gerade bei sehr interventionsreichen Geburten kann es sein, dass das Geburtsgewicht verfälscht war (zu hoch durch Wasser) und somit schneller dazu führt, dass angenommen wird, das Baby nehme nicht genug zu. Im Zweifel kläre es immer mit Fachkräften ab.

Weinendes Baby = hungerndes Baby?

In vielen Fällen wird mit dem Zufüttern angefangen, weil das Baby so großen Hunger hat. Die Brust würde einfach nicht reichen. Das Baby sei schon so groß und schwer, da sei das ja klar. Oder der Milcheinschuss sei zu spät gekommen. Wenn ich dann frage, woran der Hunger erkannt wurde, wird mir erzählt, dass das Baby viel weinte und nach der Flasche friedlich schlief. So müsste es wohl daran liegen. 

In den meisten Fällen hatte das Baby keinen Hunger. Es war nur eine Fehlinterpretation. Der Magen des Babys ist in den ersten Tagen so groß wie eine Kirsche. Das Kolostrum reicht, wenn nach Bedarf des Babys angelegt wird. Viel wahrscheinlicher ist, dass das Baby weint um alles Neue zu verarbeiten. Denn Babytränen sind gesund. Es braucht unbedingt einen neuen Umgang mit Babytränen. Mehr dazu liest du hier.

Aber warum konnte das Baby nach dem Zufüttern dann endlich gut schlafen? Die Antwort ist ziemlich simpel: Es war vollkommen überfüttert. Zu viel Milch für diesen kleinen Magen. Kennst du das von dir selbst, wenn du zu viel gegessen hast und müde wirst? Die Babys fallen sozusagen in ein Fresskoma. Das Problem dabei ist, dass die Stillprobleme dann richtig losgehen können. Die Brust wird nicht mehr aktiviert, bzw. zu selten. Es wird wirklich zu wenig Milch gebildet, das Baby weint irgendwann wirklich vor Hunger. Aus diesem Teufelskreis auszusteigen ist herausfordernd. Machbar aber anstrengend und am besten mit einer Stillberaterin zu meistern.

Geheimtipp um deine Stillprobleme zu lösen

Such dir kompetente Unterstützung, die dich beim richtigen Anlegen unterstützt und dich bestärkt. Mein Geheimtipp ist die Methode der Selbsthypnose zu nutzen. Diese Idee kam mir durch meine Arbeit bei der mentalen Geburtsvorbereitung und zeigt große Wirkung. Denn es ist nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist. Denn das Unterbewusstsein sorgt für die Ausschüttung von Hormonen und das Stillen ist extrem von der richtigen Ausschüttung abhängig. Du kannst mit Hilfe von Hypnose deinen Körper unterstützen Prolaktin und Oxytocin im richtigen Maß auszuschütten. 

Wenn du Stillprobleme haben solltest, dann warte nicht zu lang, denn kleine Probleme können leichter und schneller behoben werden. Stillberaterinnen sind genau dafür da dir zu helfen eine harmonische Stillbeziehung aufzubauen. Empfiehlt dir deine Stillberatung einen Schnuller, Stillhütchen oder Zufüttern mit einer Flasche, dann bitte such dir eine andere. Denn genau das führt zu noch mehr Problemen. Zumindest wenn du das Ziel des Vollstillens hast.

Löse die häufigsten Stillprobleme mit meinem Videokurs „Stillen in Balance“ für eine harmonische Stillbeziehung. 

Stillen in Balance YouTube Miniatur 2

Fühlst du dich manchmal unsicher beim Stillen? Fragst du dich, ob alles so läuft, wie es sollte, oder ob dein Baby genug Milch bekommt? Du bist nicht allein. Viele Mütter haben kleine Unsicherheiten, wenn es ums Stillen geht. Von Beikoststart bis Abstillen unterstützt dich dieser Kurs mit praktischen Tipps und Fachwissen. So löst du leichtere Stillprobleme und stärkst liebevoll die Bindung zu deinem Baby. Lerne, wie du mit alltäglichen Herausforderungen umgehst und erhalte Antworten auf all deine Fragen, um eine entspannte Stillzeit zu genießen.

PS: Brauchst du individuelle Unterstützung, kontaktier mich gern wegen einer Online-Stillberatung.

Artgerecht Babyschlafcoach

Autorin des Blogs

Ich bin Sarah, Mama von 2 Kindern und meine Mission ist es, werdende Mamas wie dich zu unterstützen, sich auf ihre Geburt zu freuen, sie in Vertrauen und Verbindung zu erleben. Das klappt am besten, wenn du informiert bist und die Strategien kennst, deine Geburt positiv zu gestalten.